Der Mensch als Leiblichkeit

von Carola Rau

„oder wißt ihr nicht, daß euer Leib ein Tempel des heiligen Geistes ist, der in euch wohnt den ihr von Gott habt." (1 Kor 6, 19)

Der ganze Kosmos ist eine Offenbarung Gottes, Symbol seines Selbstausdrucks. Symbol bedeutet mehr als ein einfaches Zeichen. Es ist "erwirkende Gegenwart des Seins überhaupt" (1) Auch der menschliche Körper ist mehr als nur etwas Äußeres, ist mehr als ein dinghafter Körper, den man messen, wiegen, wissenschaftlich untersuchen, instrumentalisieren und verobjektivieren kann. Der menschliche Körper ist Leib, d.h. Symbol der sich vollziehenden Freiheit (2), Symbol des sich verwirklichenden Geistes in der Materialität. Der Leib ist "Wesensmedium" (B. Welte), "Realsymbol" (K. Rahner), "Ursymboll" (J. Splett), in welchem das menschliche Wesen erscheint. In ihm verwirklicht sich die menschliche Person, in ihm wird sie sichtbar und wirkt sich aus in ihm - und zwar als Ganzheit. D.h.: Der menschliche Leib ist als Symbol nicht nur eine Hälfte, "die sichbare Hälfte eines Ganzen, dessen andere Hälfte abwesend oder unsichtbar ist" (3), wenngleich auch das Ganze eben diese Sichtbarkeit des Ganzen begründend übersteigt. (4) Der Leib ist "inkarnierte Wirklichkeit der Seele selbst, ... ist wesentlich Leib der Seele, und die Seele ist ebenso wesentlich Seele dieses Leibes. Beide bilden eine wesenhafte Einheit" (5). - Der Mensch ist leibhaftige Freiheit (J.Splett).
Leib(lichkeit) ist "Da-sein für andere(s)"
(6); d.h.: Im Ursymbol Leib sagt sich die menschliche Person aus hin zur Mitwelt. Im und durch den Leib grenzt sie sich zur Umwelt ab und nimmt Gestalt an, "konturiert" sich. (7) In dem Mit- und Zueinander von Freiheitsvollzügen ist das menschliche Leibsein das "Leiben von Verhaltensweisen" (8) in den Koordinaten: Raum, Zeit und Ort. In der Kommunikation mit den Mitmenschen dient der Leib zur Identifikation sowohl der eigenen Person und der eigenen Verhaltensweisen als auch der Person und der Verhaltensweisen der anderen.
In allen Akten ist die Freiheit leiblich, auch in den sogenannten geistigen. Denn: Insofern der Mensch verleiblichte Freiheit ist, gibt es so etwas wie eine Vergeistigung im Sinne der Entleibung nicht. Vielmehr gilt: "Je mehr Leib, desto mehr Geist" (Karl Baier in Bad Wörishofen am 16.10.93). Je mehr der Mensch eins ist mit seinem Leib, desto weniger ist er Leib, desto "stimmiger" verhält er sich, desto offener ist er für die Außenwelt, desto weniger spürt er in sich eine Distanz und Trennung zum Leib.
(9)
Auch hier beim Aspekt Leib/Leiblichkeit erreicht der Mensch, die sich vollziehende Freiheit, ihre wahre Freiheit, ihre Vollendung und Erfüllung in der Hingabe an das und den anderen - und dadurch ihre ungestörte Leiblichkeit. Folglich gilt auch: Je mehr die ungestörte Leiblichkeit gefördert und geübt wird, umso mehr wird auch die Geistigkeit geschult - umso ganzheitlicher wird der Mensch. Genau das ist das Anliegen vom Yoga, speziell das des Hatha-Yoga nach B.K.S.Iyengar mit dem Schwerpunkt: Asana- und Pranayama-Praxis. Es ist ein Weg, der "Verpflichtung" nachzukommen, "daß der Mensch sich ‘ganzheitlich’ für den Glauben sensibilisiere"
(10).
Asana-Üben ist nicht einfach ein körperliches Training und eine Art rein körperlicher Gymnastik, sondern es wird durch beharrliches Üben spirituell. Es wird zum mudra (= Siegel, bekräftigende Gebärde), wird zu einer Andachtsübung. Seit den 50er Jahren lehrt Mr. Iyengar die These, die ihn von anderen Yoga-Schulen und Yoga-Lehrern unterscheidet, nämlich daß alle Glieder des achtfachen Yoga-Pfades in je einem Glied enthalten sind. Wie man bei einem Baum keine Teile voneinander isolieren kann, ja, kein Teil für sich alleine existieren kann, sondern alle Teile eine Einheit bilden, so auch die Glieder des "Yoga-Baumes". "Meditation ist nicht vom Yoga getrennt, und Asana ist ebenfalls nicht vom Yoga getrennt ... Jeder einzelne Teil unseres Körpers, unseres Geistes und unseres Gehirns ist gleich wichtig. Dasselbe gilt für Yoga... Jeder einzelne Teil des Yoga ist gleich wichtig, obwohl viele Menschen irrtümlich behaupten, Meditation sei das erhabendste."
(11)
So ist Yoga eine körperliche aber immer auch zugleich eine physio-psychologische und psycho-spirituelle Angelegenheit. Ziel jeglichen Übens ist: Du sollst Du selber werden.
(12) Ein andächtig und hingebungsvoll geübtes Asana ist ein spirituelles Asana, ist Meditation, ist "aktive Meditation": "Durch die Ausführung der Asanas erlebe ich völlige Versenkung und die Einheit von Körper, Geist und Seele" (13) - ungestörte Leiblichkeit, "Integration".
Mag der Beginn des Asana-(und Pranayama-)Übens auch mühevoll und anstrengend sein, so stellen sich doch mit der Zeit die Früchte ein: weg vom "Ich habe meinen Leib" hin zu "Ich bin mein Leib"; weg vom "Ich übe Asana" hin zu "Ich bin dieses oder jenes Asana". Einklang zwischen Objekt (Asana) und Subjekt (Ich), der Selbstvollzug und -ausdruck der Freiheit im Asana, die Balance zwischen Außen und Innen, "evolution and involution" - Förderung der contemplatio in der actio und der actio in der contemplatio.
In Mr. Iyengars Definition von Asana kommt zum Ausdruck, daß er Asana nicht einfach als Körperhaltung ansieht, sondern als Verhalten eines ganzen Menschen: "asana is a process of posing and reposing through which by balancing it’s evolutionary and involutionary movment the mind reaches the state of tranquility."
(14)

Yoga - ein Weg der leibhaftigen Spiritualität

Obgleich das Christentum immer wieder die Tendenz zur Leibfeindlichkeit aufwies, so nimmt doch gerade die christliche Theologie den Physischen Körper/die Kreatürlichkeit ernst, weil Gott diesen Körper/Leib als nicht zu gering erachtete, um sich in ihm zu inkarnieren. Dieses Faktum sollte gerade die Christen wieder an den Punkt gelangen lassen, die eigene Kreatürlichkeit und damit den eigenen Körper/Leib und den der anderen zu achten und zu würdigen. Nicht zuletzt ist er "Tempel des Heiligen Geistes", und diesem "Tempel" sollte der Christ in seiner Spiritualität und in seinem Gebetsleben Raum geben und zum Ausdruck kommen lassen - sich durch diesen "Tempel" ausdrücken. "... der ganze Mensch muß in das Gebet einbezogen werden, da der ganze Mensch durch das Gebet verwandelt werden soll." (15)
Inwiefern Yoga die oben genannten Grundhaltungen leibhaftiger Spiritualität unterstützt, ist schon im vorherigen Kapitel angerissen worden. Die innere Sammlung, die Konzentration, die Achtsamkeit, die innere Einkehr, die Balance von Involution und Evolution - sei es im Asana, sei es in der expliziten Meditationsübung - all dies fördert die Grundhaltungen: gegenwärtigsein und wirklich ganz dasein; annehmen und dankbar das empfangen, was da ist und was mir begegnen will; loslassen von Ordnungsschemata und Begriffen des Verstandes und von festgeprägten Erklärungsmustern; sich auf das höchste Ziel, Gott, ausrichten und durchlässig werden für Ihn.
Spiritualität/Religiosität/auch Liturgie wirklich leibhaftig zu leben und zu erleben, setzt voraus, daß der Mensch sich eins fühlt mit seinem Körper, daß er in ihm Zuhause ist und daß weiterhin die Gefühlswelt integriert ist und die Gedankenwelt harmonisiert. Beim yogaübenden Christen stellt sich zunehmend das Gefühl des Einsseins mit dem Leib ein, ist mit seinem Lebensgefühl im ganzen Körper und nicht nur im Kopf. Yoga fährt so zu einer leibhaftigen Spiritualität und zum ganzheitlichen Gebet. Insofern hier verschiedene Formen des leibhaftigen Ausdrucks eingeübt werden, kann Yoga dem Christen die Symbolik und Gesten der eigenen Tradition neu verstehen lassen. Dazu einen kurzen Ausblick auf die Bedeutung der Subtilphysiologie in der indischen Gedankenwelt.
Nach der indischen Lehre gehört zur Leiblichkeit neben der groben Physiologie noch die Subtilphysiologie, d.h. die feinstofflichen Organe und Zentren, die sieben Chakren, und die feinstofflichen Energiebahnen, die drei Haupt-Nadis. Die Chakren und die Nadis sind für die spirituelle Entwicklung des Menschen äußerst wichtig, da sich mit ihnen bestimmte Grundbefindlichkeiten und Eigenschaften des Menschen verbinden. Es gilt daher, sie zu entfalten, zu reinigen und sie im Energiefluß zu halten. Übertragen auf eine christliche Geste: Beim Kreuzzeichen werden die drei Hauptzentren berührt (angelehnt an die Energiezentren der Chakren), nämlich die "Leibmitte" im Bauchraum, die "Herzmitte" im Brustraum, die "Geistmitte" im Stirnbereich
(16). Das Kreuzzeichen wird so zu einem Zeichen, daß alle Bereiche des Menschen miteinbezogen werden in das Gebet: der Vitalbereich, die Gefühls- und Empfindungsreaktion und das Denken. (17)
Auch andere Gesten, Gebärden und symbolische Haltungen im Kult / in der Liturgie kann der Christ durch Yoga besser oder neu verstehen, indem er erkennt, daß körperliche Bewegungen und Stellungen die innere Haltung zum Erscheinen bringen: etwa in der Demutshaltung beim Knien in der tiefen Verneigung, beim Falten der Hände vor der Herzmitte, beim Handauflegen und Ausstrecken der Arme zum Segnen, schließlich bei allen sakramentalen Zeichen und Handlungen. Werden diese Gesten sinnvoll und bewußt durchgeführt, so daß die innere Haltung des Menschen hervorscheint, "dann sind sie schon für sich genommen ein Gebet und offenbaren Liebe, Hingabe und Anbetung"
(18).
Doch nicht nur die Gesten, Gebärden und Haltungen gelebter Religiosität werden durch Yoga intensiviert, sondern ebenso die Grundlebensvollzüge: bewußt wahrnehmen und spüren; bewußt gehen/sehen/hören/riechen/schmecken; bewußt atmen/singen/tönen.
Der Atem respektive das achtsame Beobachten des Atemgeschehens sowie die Atemkontrolle (Pranayama) ist eine wunderbare Hilfe für das Gebet, um die zerstreute Aufmerksamkeit zu zentrieren, um in die Tiefe der Meditation zu gelangen. Über das bewußte Atmen stellt sich innere Ruhe und Frieden ein. Die Empfindung, daß der ganze Körper durchströmt ist mit der Kraft des Pranas, der göttlichen Lebensenergie, verbindet den Übenden mit dem ganzen Universum; mit dem Kosmos, der ein einziges Geschehen von Geben und Nehmen ist. "Prana ist für den Christen eine Brücke zu der bewußten Erfahrung des Odems des Lebens."
(19) Bei der Erschaffung des Menschen hauchte Gott seinem Geschöpf den Odem ein (Gen 2, 7). Im Buch Hiob heißt es: "Der Geist ist es im Menschen und der Odem des Allmächtigen, der sie verständig macht." (Hiob 32, 8). Auch das Neue Testament berichtet davon: "Nach diesem Worten hauchte er sie an und sagte zu ihnen: Empfangt den Heiligen Geist." (Joh 20, 22).
Mit dem Atem kann der Christ geistige Inhalte und Vorstellungen verbinden, im Sinne christlicher Mantras (Mantra = Leitwort). Die älteste christliche Mantra-Meditation ist das sogenannte Herzensgebet, das ‘JesusGebet" der Ostkirche. Das Mantra (z.B. der Name Jesu oder Gottes Selbstvorstellung ‘Ich-bin’) wird mit dem Atem hineingenommen und entweder leise oder ‘innerlich’ (denkend) gesprochen und ständig wiederholt. Man kann das Mantra auch tönen. Eine derartige Übung sammelt die Gedanken und den Geist auf ein einziges Objekt hin und hat dadurch eine ausgesprochen verwandelnde Wirkung.
(20)
Die "Einspitzigkeit" respektive "Einpünktigkeit" des Geistes, wie sie über ein Mantra erreicht werden kann, erfolgt ebenso über das Asana. "Das asana ist eine ekâgratâ (d.i. Einpünktigkeit) auf ‘körperlicher’ Ebene, eine Konzentration auf einen einzigen Punkt; der Körper ist ‘gespannt’, in einer einzigen Stellung ‘konzentriert’ ... die yogische Stellung hat in sich selbst eine religiöse Geltung."
(21)
Wie schon mehrmals konstatiert: Yoga zielt auf ein Doppeltes hin, auf Beherrschen und Vereinigen. Körper und Geist werden gezähmt, beherrscht und diszipliniert, um sie dadurch zu einem Werkzeug im Dienste des Höchsten zu machen. Beide, Körper und Geist, sollen "leer" gemacht werden, um wie eine Schale empfangsbereit zu sein und um das Empfangene zu bewahren und weiterzugeben.
(22) Es stellt sich die Frage nach der Wertung und Gewichtung der körperlich-emotionalen Einbeziehung und Notwendigkeit der Leibarbeit und der religiös-spirituellen Geltung. Sicherlich sind die spirituellen Wirkungen der Asanas allen anderen (körperlich-emotionalen) Wirkungen übergeordnet, doch dürfen die Wirkungen auf den Körper nicht unterschätzt werden. Immerhin bedarf jede spirituelle Erfahrung den Körper als Ort der Erfahrung und als Ort der Geerdetheit, ohne die nämlich die Gefahr eines ernsthaften Realitätsverlustes besteht ("den Boden unter den Füßen verlieren"). (23)
Dazu Boris Tatzky: "Je intensiver man auf der mentalen und spirituellen Ebene arbeitet, desto intensiver muß die Körperarbeit sein. Nur so ist ein inneres Gleichgewicht möglich, wobei nicht vergessen werden darf, daß durch das Sich-Öffnen gegenüber der (eigenen) Spiritualität das Erleben der Körperarbeit grundlegend verändert wird und eine völlig andere Qualität gewinnt."
(24) Wieder bestätigt sich die Wechselbeziehung und die gegenseitige Einflußnahme von Leib - Seele/psychischer Gestimmtheit - Geist. Es bestätigt sich die Förderung christlicher Spiritualität durch Yoga.

 Fußnoten

(1)  Splett, Konturen der Freiheit, 43.

(2)  Lernziel Menschlichkeit, 22. Splett beschreibt Symbol als "Selbstvollzug", als "Selbstsetzung eines Seienden im anderen, wobei das Symbol stets das Andere zum Symbolisierenden bleibt." (Konturen der Freiheit, 41f.)

(3) K.-D. Nörenberg, zitiert nach Splett, Konturen der Freiheit, 42.

(4) ebd., 42; denn als Medium ist der Leib eben nicht die Freiheit selbst, nicht identisch mit ihr.

(5) Coreth, Was ist der Mensch?, 127.

(6) Splett, Lernziel- Menschlichkeit, 22.

(7) ders., Konturen der Freiheit, 42.

(8) Vgl. Medard Boss, Grundriß der Medizin und Psychologie, Kap.: "Die Leiblichkeit des Menschen", zitiert nach Aufzeichnungen eines Vortrags.

(9) ... und wohl auch die anderen bei ihm. Ebenso gilt: je weniger Leib, desto mehr "Unstimmigkeit", weil gestörte Leiblichkeit. B. Welte weist darauf hin, daß die Leiblichkeit selber gebrochen und gehemmt erscheine, wo immer sie sich selbst bemerkbar mache
n e b e n dem, was wir selber seien; wo die Leiblichkeit hinter ihrem Wesen, Medium des Lebens unserer selbst zu sein, zurückbleibe. Dann sei z.B. die Stimme gehemmt, die äußere Bewegung wirke linkisch, ein Lächeln könne lügen, etc. Dies entstehe, "sobald diese Funktionen nicht reiner Ausdruck sind, sondern unter einer isolierenden Reflexion sich vollziehen"; zitiert nach Splett, Lernziel Menschlichkeit, 23.

(10) Sudbrack, Meditative Erfahrung, 133- "Je ganzheitlicher der Mensch sich dem Glauben aufschließen kann, desto ganzheitlicher wird der Glaube auch ihn umgreifen. ... Nun aber kann kein Zweifel daran bestehen, daß ostasiatische Meditations-Methoden helfen, den Menschen zu sensibilisieren, seine Erfahrungsoffenheit zu wecken - seien sie eher an Yoga oder an Zen orientiert, seien sie stärker in der hinduistischen oder in der buddhistischen Tradition verankert." Südbrack sieht gerade den Auftrag der Meditation darin, den Menschen ganzheitlich für den Glauben zu öffnen.

(11) Iyengar, Baum des Yoga, 174.

(12) Bgl. Die chassidische Erzählung von Rabbi Sussia (frei nacherzählt): Rabbi Sussia kam zu seinem Lehrer Maggid und war niedergeschlagen, weil er meinte, er tauge zu nichts. Mose habe das Gesetz verkündet, Abraham habe einen großen Glauben aufgewiesen, Elia sei voller Begeisterung gewesen - aber er, er habe nichts, was er Gott vorweisen könne. Daraufhin antwortete ihm Maggid: "Bei Gericht wird man dich nicht fragen: Bist du gewesen wie Mose, oder bist du gewesen wie Abraham oder Elia. Gott wird dich fragen: Bist du Sussia gewesen."

(13) Iyengar, Baum des Yoga, 174.

(14) Deutsches Yogaforum (Zeitschrift des BDY), Juni 3/94, 61. Nähere Erläuterungen zu Iyengars Definition von Asana s. unter Punkt IV.3.2. Vgl. auch die Beschreibung von Asana von K. Baier: "Die Asana-Praxis bedeutet eine Übung, Verfeinerung und Einstimmung der vorreflexiven, leiblichen Entsprechung zur Offenheit unserer Welt." (Artikel: Die philosohische Dimension von Asana in: Studio für Iyengar-Yoga - Lektüre. Beilage zum Herbstprogramm 94.)

(15) Vogel, Christentum und Yoga, 241.

(16) ebd., 241.

(17) ebd., 242.

(18) ebd., 242.

(19) ebd., 242.

(20) Schmid, Yoga für Chritsten, 147.; Vorschläge für christliche Mantras 146-149f; über die Bedeutung und Geschichte der Bekräftigungsformeln (Einreden) in unserer westlichen Tradition 128-132.

(21) Eliade, Yoga, 62f und 77. Die religiöse Geltung erfolgt nach Eliade über die Nachahmung der göttlichen Archetypen, der Isvaras, wodurch der Yogi auf die menschliche Verfassung verzichte.

(22) Nach Schmid, Yoga für Christen, 20f.

(23) Trökes, Hatha-Yoga in : Der Weg des Yoga, 115.

(24) ebd., 115.

Carola Rau ist Pastoralreferentin in St. Matthias, Fürstenried-West, München, und hält dort seit drei Jahren auch Yogakurse. Bei näherem Interesse an obigen Themen kann man sich an sie wenden:
Carola Rau
Graubündenerstr. 107
81475 München
089/7553402


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