Zur Gemeinnützigkeit und Lehrerausbildung und zur Zweckmäßigkeit eines zweiten Vereins

Nach monatelangem Tauziehen mit dem Finanzamt München um die Gemeinnützigkeit der Iyengar-Yoga-Vereinigung wurde in den letzten Wochen klar, daß eine Yogalehrerausbildung unter anderen wirtschaftlichen Gesichtspunkten betrieben werden muß als ein gemeinnütziger Verein.
Dementsprechend wurde auf Verlangen des Finanzamtes München der Bereich Aus- und Weiterbildung aus der Satzung ausgeklammert, damit die Gemeinnützigkeit für die verbleibenden Tätigkeitsbereiche steuerrechtlich anerkannt werden kann (siehe Satzung in Anlage). Das Finanzamt stellte anheim, innerhalb des Vereins einen Geschäftsbetrieb einzurichten, der die Aus- und Weiterbildung betreibt oder für diesen Zweck einen getrennten Verein zu gründen.
Der Aufforderung der Gründungsversammlung der IYVD, daß der Vorstand das Nötige tun sollte, um die Anerkennung der Gemeinnützigkeit zu erreichen und zudem für Aus- und Weiterbildung von Fachkräften zu sorgen, konnten wir nicht auf direktem Weg nachkommen. Im Sinne der Gründungsversammlung und nach Gesprächen mit den entsprechenden Ämtern, Gerichten und Beratern scheint es uns die beste Lösung, unter demselben Namen mit demselben Vorstand (letzteres in der Satzung verankert) einen zweiten (nicht gemeinnützigen) Verein bzw. einen Berufsverband zu gründen, der den Rahmen für die Aus- und Weiterbildung von Iyengar-Yoga-Lehrern bildet.
So ist es möglich, die Aus- und Weiterbildung der Lehrer auf nationaler Ebene koordiniert zu gewährleisten und die Verwirklichung der sonstigen Aufgaben der IYVD durch steuerliche Begünstigungen zu erleichtern.
Da noch in diesem Jahr in Bad Neuenahr (und bald darauf in München) die Lehrerausbildung beginnen wird, besteht Handlungsbedarf. Wir werden daher die notwendigen Formalitäten einleiten und über den Verlauf berichten.

Der Vorstand


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